Ballistokardiographie
Kardiographie mit Hilfe von Accelerometern
Projektleitung
Kooperationspartner
- Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund (IBR) Abteilung "Kommunikation und Multimedia" der TU Braunschweig (Dr. Ulf Kulau)
- Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund (IBR) Abteilung "Kommunikation und Multimedia" der TU Braunschweig (Dr. Felix Büsching)
- Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig (PTB)
Förderung
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Kurzbeschreibung
Die Ballistokardiographie (engl. Balliostocardiography, BCG) ist eine nicht-invasive Methode zur Messung der Mikrobewegungen des Körpers, die durch den Auswurf des Blutes bei jedem Herzschlag entstehen und sich auf die Körperoberfläche sowie angrenzende Strukturen (z. B. Stuhl/Bett) übertragen. Diese Bewegungen liefern Informationen über die Pumpfunktion des Herzens und den Blutfluss im Körper.
Die Seismokardiographie (engl. Seismocardiography, SCG) ist eine Spezialisierung der Ballistokardiographie, bei der die Mikrobewegungen an der Brustwand aufgezeichnet werden. Durch die Nähe zum Herzen lassen sich Bewegungen aufzeichnen, die direkt durch die Bewegung des Herzens im kardialen Zyklus und das Öffnen und Schließen der Herzklappen verursacht werden. Beide Methoden ermöglichen eine detaillierte Analyse der mechanischen Herzaktivität und bieten Potenzial für eine kontinuierliche, schonende Überwachung im klinischen und außerklinischen Bereich.
Am Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover wird die Aufzeichnung ballisto- und seismokardiographischer Signale mit dreidimensionalen Beschleunigungssensoren (Accelerometern) untersucht.

Laufzeit
seit 2014


