HiGHmed

HiGHmed

Heidelberg – Göttingen – Hannover Medizininformatik

Ansprechpartner

Dr. Matthias Gietzelt

Kooperationspartner

Kernpartner:

akademische Partner:

privatwirtschaftliche Partner:

assoziierte Partner:

Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung innerhalb der Förderinitiative „Medizinische Informatik“

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des „HiGHmed“-Förderprojektes (Heidelberg-Göttingen-Hannover Medizininformatik) entsteht in Kooperation mit mehreren anderen Universitätskliniken, dem Deutschen Krebsforschungszentrum und weiteren Partnern aus Krankenversorgung, Wissenschaft und Industrie an der Medizinischen Hochschule Hannover ein medizinisches Datenintegrationszentrum (Medical Data Integration Center, MeDIC).

Primäres Ziel ist die Zusammenführung multilokaler, heterogener Daten innerhalb der MHH zur Verbesserung der Patientenversorgung und der Forschung. Im MeDIC kooperieren verschiedene Institute und Kliniken der MHH, u.a. das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (PLRI), das Zentrum für Informationsmanagement (ZIMt), die Klinik für Kardiologie und Angiologie, die Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene und das Institut für Humangenetik.

Das übergeordnete Ziel des MeDIC ist es, in den kommenden Jahren eine auf internationalen und offenen Standards basierende Infrastruktur für den standortübergreifenden Austausch medizinischer Daten zu schaffen, um gemeinsam mit Partnern des HiGHmed-Projekts eine Verbesserung der Patientenversorgung und sowie den Ausbau der Möglichkeiten zur Forschung zu erreichen. Dabei müssen die Daten über den Krankheitsverlauf in den partizipierenden Kliniken interoperabel sein. Die Voraussetzungen und notwendigen Maßnahmen für die Interoperabilität und Austauschbarkeit der Daten werden standortübergreifend koordiniert und abgestimmt. Dabei sind der Schutz der Daten, die Datensicherheit und die informationelle Selbstbestimmung der Patientinnen und Patienten von zentraler Bedeutung.

In verschiedenen Anwendungsszenarien (sogenannten Use Cases) werden durch die Möglichkeit des standortübergreifenden Austauschs von Patientendaten Verbesserungen in der Behandlung erwartet und im Verbund untersucht.

Auch die Forschung profitiert unmittelbar von der Möglichkeit des standortübergreifenden Austauschs der Daten. Einerseits können Informationen über den Krankheitsverlauf ähnlicher Fälle zu einem Behandlungserfolg beitragen. Andererseits ist es dann möglich, bei sehr seltenen Erkrankungen belastbare Fallzahlen für statistische Analysen zu erhalten und neue Erkenntnisse über die Ursachen und den Verlauf von Erkrankungen zu erlangen.

Um Patientinnen und Patienten von Beginn an einzubinden, ist es ein weiteres Ziel, ein innovatives Patientenportal zu etablieren, so dass der Zugriff auf die eigenen Daten über den Behandlungsverlauf und auf weitere Informationen zur eigenen Erkrankung ermöglicht wird.

Laufzeit

2018-2021

Mitarbeiter

www.highmed.org