Die Zukunftswohnung

AAL-Wohnungen in der Forschung und Praxis

Ansprechpartner

Corinna Mielke

Kooperationspartner

Förderung

Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser

Kurzbeschreibung

Das Projekt untersucht moderne, technikunterstützte Wohnformen für komfortable und sichere Lebensweisen im demografischen Wandel. Dabei ergeben sich im Wesentlichen die folgenden drei Herausforderungen:

  1. Aktuell gibt zu wenig Wohnungen, die mit Hausautomationssystemen ausgestattet sind und damit zu wenig Daten über das Wohnverhalten der Bewohner, die für die medizinische Grundlagenforschung dringend erforderlich sind und zu wenig Daten über die Akzeptanz, den wirklichen Nutzen und die Alltagsgebrauchstauglichkeit der Technik.
  2. Es gibt (noch) keine Hausautomationssysteme, die die Anforderungen an Datensicherheit, Energieverbrauch und Leistungsfähigkeit erfüllen, um sie für diagnostische und therapeutische Anwendungen einsetzen zu können.
  3. Es gibt (noch) keinen Standard für den Alltag unterstützende Technik und keine wirtschaftlichen, dem tatsächlichen Bedarf angepassten Konzepte für die Umrüstung von Bestandswohnungen über Musterprojekte hinaus.

Ziel des Projektes ist es, diese Herausforderungen anzugehen und somit zum Abbau dieser Faktoren beizutragen. Insgesamt werden vier Projekte mit neun ausgestatteten Wohnungen in diesem Zusammenhang begleitet, umgebaut und für die Forschungen im medizinischen Bereich nutzbar gemacht.

Projekt 1:
Bochumer Straße 1, Braunschweig-Querum, Wohnhaus der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, 6 Wohnungen
Die Wohnungen sind ausgestattet und umgebaut und gehen nun in die „Wohn- und Entwicklungsphase", die wissenschaftlich begleitet wird. Dabei soll das in der Wohnung verbaute Hausautomationssystem kontnuierlich unter anderm bezogen auf dem Fokus der Einsetzbarkeit für die medizinische Versorgung weiterentwickelt werden.

Projekt 2:
llmenaustraße 2, Braunschweig-Weststadt, Wohnen der Zukunft der >Wiederaufbau< eG, 1 Wohnung
Die Wohnung ist ausgestattet und umgebaut und geht nun mit einem ausgesuchten, der Forschung offenem gegenüberstehenden Mieter in den Regelbetrieb über. Dabei sollen die Daten in dieser Wohnung gesammelt und ausgewertet werden, um so neu Erkenntnisse bzgl. der Nutzung von Hausautomationssystemen für die medizinische Versorgung zu gewinnen.

Projekt 3 + 4 :
Köslinerstraße 29, Goslar und Ziegelei 8, Seesen, Wohnhäuser der >Wiederaufbau< eG, 2 Wohnungen
Im Rahmen des Projektes erfolgt die technischen Ausstattung der Wohnungen, die anschließende Betreuung, die Auswertung der Erfahrungen und die Anpassung der Hausautomation an die Erfahrungen der Mieter. Ziel ist die Erarbeitung eines wirtschaftlichen Konzeptes, welches dem tatsächlichen Bedarf der Mieter angepasst ist, um diese über die Musterwohnungen hinaus umsetzen zu können.

Weitere Informationen und Deteils zu den Wohnungen finden sie unter: http://www.die-zukunftswohnung.de/

Laufzeit

Juli 2016 - Dezember 2019

Mitarbeiter