SimPat

SimPat

Sicherung intersektoraler Versorgung durch ein IT-gestütztes Dienstleistungskonzept für multimorbide Patienten mit Demenz

Ansprechpartner

Bianca Steiner, M.Sc.

Kooperationspartner

Förderung

Das Verbundprojekt SimPat wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Kurzbeschreibung

Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, leiden häufig an mehreren Krankheiten gleichzeitig (Multimorbidität). Für die bestmögliche Versorgung benötigen diese Patienten zahlreiche Dienstleistungen aus unterschiedlichen Sektoren (Einrichtungen) des Gesundheitswesens, wie z. B. Krankenhäusern, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen. Problematisch hierbei ist u. a., dass sich diese Patienten im Verlauf der Behandlung nicht mehr selbst zu ihrem Gesundheitszustand oder bspw. der Medikation äußern können.

Für eine optimale Behandlung und Versorgung von demenzerkrankten Patienten soll im Rahmen des Verbundprojektes SimPat eine Vernetzung aller an der Versorgung beteiligten Akteure erfolgen. Das Ziel des Projektes ist dabei die Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines Fallmanagementsystems für multimorbide Patienten mit Demenz. Durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien sollen sowohl Demenzerkrankte, betreuende Angehörige, professionell Pflegende sowie Ärzte miteinander vernetzt werden. Das bedeutet, dass allen an der Versorgung beteiligten Akteuren die für den Versorgungsprozess wichtigen Informationen in geeigneter Form zur Verfügung gestellt werden.

Insgesamt soll SimPat somit zur Steigerung der Effektivität und Qualität der Versorgung sowie Lebensqualität der Patienten und betreuenden Angehörigen beitragen.

Laufzeit

Etwa 3 Jahre
01. November 2015 - 30. April 2019

Mitarbeiter

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Projekt, den Projektpartnern und aktuelle News können der SimPat-Projektseite entnommen werden.